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Auf dem Weg zur Digitalisierung: Evaluation des neuen strategischen IT-Partners für Medbase

Medbase ist eines von vielen Unternehmen, das die IT-Dienstleistungen ausgelagert hat und sich auf das Hauptgeschäft konzentriert. Die grösste Deutschschweizer Anbieterin ambulanter Gesundheitsdienstleistungen steht vor der Herausforderung, sich der rasanten Entwicklung in der Digitalisierung anzupassen.

 

atrete seinerseits ist darauf spezialisiert, Firmen beim IT-Outsourcing zu unterstützen. In neun Monaten erarbeitete ein Projektteam aus beiden Unternehmen die Basis für die digitale Zukunft von Medbase: Eine strategische Plattform, die auf die Digitalisierung ausgerichtet ist.


Lösung aus einer Hand

Beim Weg zum Ziel vertritt atrete den Kunden. Wir arbeiten nicht mit festen Partnern, sondern finden gemeinsam mit unseren Auftraggebern die beste Lösung. Eine der Anforderungen an die neue Plattform für Medbase ist eine einfache und intuitive Bedienbarkeit für die Mitarbeitenden, welche über keine speziellen IT-Kenntnisse verfügen. Gleichzeitig muss die Lösung mehrsprachig funktionieren, da Medbase in der ganzen Schweiz tätig ist. Weitere wichtige Kriterien sind Persönlichkeitsschutz und Datensicherheit.

 

 

Die Anforderungen an die neue Lösung wurden als Projekt ausgeschrieben. Ende Mai 2017 unterzeichnete Medbase die Verträge mit dem ausgewählten Schweizer Anbieter. Er hat den Zuschlag erhalten und übernimmt für unsere Auftraggeberin sämtliche IT-Dienstleistungen: Medbase bezieht künftig alles aus einer Hand - und das zu attraktiven Konditionen.

Begleitung bis zum Abschluss

«Der Aufbau einer flexiblen, zentralen und mehrsprachigen Plattform erforderte einen spezialisierten Projektpartner, der uns von Anfang an begleitete», sagt Felix Trochsler, IT-Leiter von Medbase. „Bei der Ausarbeitung der Lösung hat uns atrete stark unterstützt. Wir haben einen Projektpartner gefunden, der auf uns eingegangen ist und uns verstanden hat.“

 

 

Medbase sieht sich bereit für die Zukunft. 2018 wird die Plattform aufgebaut. Sie ermöglicht es dem Unternehmen, flexibel für die weitere Entwicklung in der Digitalisierung zu bleiben und intelligente sowie umfassende Lösungen umzusetzen.

Digitalisierung - die Key Message an der Gartner Konferenz 4.-9.11.2017, Barcelona

Digititalisierung als treibende Kraft, welche uns und die IT vorwärts treibt und die Geschäftswelt disruptiv umgestalten wird -  nach 4 Tagen Gartner Sessions bleibt kein Zweifel mehr an dieser Idee, dieser Vision. Wie könnte ich auch zweifeln: Gartner Analysten präsentieren diese Story überzeugend, gekonnt und mit faszinierender Leichtigkeit! Wer könnte sich dieser Euphorie entziehen! Gartner hat es einmal mehr geschafft meine anfängliche Skepsis in Begeisterung zu verwandeln - und, beurteilt am Applaus an den Key Note Sessions, trifft dies auch für die in Barcelona anwesenden rund 5000 IT-Kolleginnen und Kollegen zu. 

Digitalisierung, Disruption, völlig neue Geschäftsmodelle und das Tal der Tränen das auf uns wartet: Gartner lässt uns ihren Hype-Cycle in Bildern erleben. Wir befinden uns kurz vor dem Gipfel der übertriebenen Erwartungen und klammern uns in der Achterbahn bereits an den Sitz - jedermann erwartet die atemraubende Fahrt ins Tal der Tränen! Gartners Voraussagen dazu sind - wie immer  - wohl überlegt und weise: Die einen werden das Tal der Tränen schadlos, ja gestärkt durchfahren und in der schönen, neuen digitalen Welt bestehen; andere eben nicht.  Ein Ignorant also wer den Empfehlungen nicht folgen sollte und sich der Digitalisierung entziehen will!

 

Ein kurzer Rückblick dazu: Wie war das eben - Digitalisierung? Sind wir nicht seit Jahr und Tag in der IT aktiv? Ist nicht spätestens seit wir auch in der Voice die analoge Welt hinter uns gelassen haben, so ziemlich alles digital was uns Tag für Tag umtreibt? Was also meint Gartner mit Digitalisierung? Eine einfache Frage mit einer, wie so oft, eher umständlichen Antwort. Die zentrale Aussage des diesjährigen Gartner Konferenz dreht sich um die Digitale Plattform. Die Intelligenz (AI, Analytics) steht im Zentrum und darum gruppieren sich die Dinge (Things, IoT), die Kunden (wie könnte es anders sein), das Ecosystem (APIs!) und die klassischen IT-Systeme. Faszinierend zu erleben, wie viele Gedanken sich um diese fünf Grundelemente entwickeln und in Handlungsoptionen ummünzen lassen!

 

Ein Gedanke der im Verlauf der Sessions von Gartner immer wieder aufgegriffen wird: IT ist ein Mittel zum Zweck und der Zweck ist das Business! Digitalisierung muss also beim Business beginnen! Ein interessantes Detail dazu: Gartner verabschiedet sich vom etablierten Prozess des IT-Business Alignments! Da Business und IT ohnehin zusammen sind beziehungsweise sein müssen,  braucht es diesen Prozess nicht mehr!

 

Und auch diesmal bringt Gartner (noch) ungewohnte Begriffe die sich noch mit Inhalt werden füllen müssen - mein persönlicher Favorit ist diesmal  "Serverless Applications". Wenn das nicht eine echte Verheissung ist: Ein Stadium der Vollendung unserer IT-Welt völlig losgelöst von  irdischen Dingen die uns das Leben schwer machen - CPU, RAM, Storage, Netzwerk… Noch etwas wolkig im Moment, dieser Begriff, aber das haben Visionen so an sich.

 

Die Gartner Konferenz ist vorbei - die Digitalisierung kann sich entfalten!

 

Author:

 

Anton Klee, CEO, at rete ag

All IP - Ende 2017 ist es soweit!

Die VoIP Revolution hat nicht stattgefunden – IP hat sich in der Fixnetz-Telefonie auf evolutionärem Weg ausgebreitet. 

Die im angelsächsischen Raum bereits seit Jahren liebevoll POTS (Plain-Old-Telephony-System) genannte Sprachkommunikation findet heute immer weniger TDM-basierend statt. Die Welt der IP-Protokolle – mit SIP im Lead – hat sich etabliert. All-IP ist Realität geworden.

 

Im Geschäftsumfeld werden Infrastruktur-Verantwortliche spätestens dann mit diesem Fakt konfrontiert, wenn TVAs das Lebensende erreichen oder wenn die Einführung von UCC ansteht.


Patrick Bichler, Head of Infrastructure, SFS Group: 

"Mit der Erneuerung unserer Telefoniestrategie haben wir auch das Thema 'All-IP' sowie die Konvergenz von Voice- und Datennetzwerk betrachtet und wurden von atrete fachkompetent unterstützt. Mit dieser Grundlage sind wir bestens auf die bevorstehende Implementierung in der Schweiz vorbereitet und freuen uns auf weitere, gemeinsame Herausforderungen im internationalen Umfeld."


Was gilt es zu beachten bei einer Umstellung auf All IP?

  • Soll die bestehende Funktionalität einfach abgelöst werden?
  • Verlangen die Benutzer nach einer umfassenden UCC-Lösung?
  • Was ist die Endgeräte Strategie? Genügt allenfalls das Mobile-Device als Gerät neben den Soft-Clients?
  • Wie ist die Mobile-Telefonie zu berücksichtigen?
  • Muss auch die Video-Conferencing Lösung miteinbezogen werden?
  • -Stehen Contact Center und/oder Trading Voice Anlagen ebenfalls zum Life-Cycle-Management an?
  • Wie ist der Migrationsweg auf SIP-Trunks anstelle der bisherigen BRIs/PRIs?
  • Selber bauen oder als Service einkaufen?
  • Sollen bestehende DECT Anlagen abgelöst werden oder bieten neueste Technologien wie 'Small Cell' und 'WiFi-Calling' neue Lösungsmöglichkeiten an?

Diese und weitere Fragen gilt es in einem All IP Migrationsprojekt zu beantworten, damit dieses erfolgreich bis Ende 2017 umgesetzt werden kann. 

 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg auf dem Weg zu All IP und stehen Ihnen für weitere Auskünfte und Unterstützung als Berater sehr gerne zur Verfügung.

 

Herzliche Grüsse,

Michael Kaufmann

Managing Director